In unserem ganz frisch erschienenen Artikel „Kleine Elemente, große Wirkung“ zeigen Sören Scholz und Stefanie Sonnenschein, wie die Layer CBC sichtbar macht, welche einzelnen Verpackungselemente Präferenz schaffen – und welche der Packung Wirkung nehmen. Denn oft entscheidet nicht die große Designrevolution, sondern das richtige Element am richtigen Ort. Erschienen ist der Artikel in der Ausgabe 7+8/2026 des Fachmagazins markenartikel auf den Seiten 43 bis 45.
Der TOCii-Award (Top Of Class Insight Industry) zeichnet die besten Anbieter der Marktforschungsbranche aus. Nachdem Interrogare bereits 2025 für die Conjoint-Forschung geehrt wurde, folgt 2026 die Auszeichnung in der Kategorie „Segmentierung/Personas“.
Sowohl Conjoint als auch Segmentierungen gehören zu den “Lieblingsthemen” des CEO Sören Scholz, umso schöner diese Würdigung: “Segmentierung gehört für mich zu den spannendsten und komplexesten Feldern der Marktforschung. Umso mehr freuen wir uns über diese Auszeichnung. Mit unserer Multi-Purpose Segmentation schaffen wir stabile, verhaltensrelevante Segmente, die Orientierung geben und zugleich den Schritt ins KI-Zeitalter gehen. Dieser Award bestätigt unseren Anspruch, Segmentierungen als wirkungsvolle Leitlinien für kundenzentrierte Unternehmensführung zu etablieren – daher an dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an unsere Kund:innen.”
Vielen Dank für diese Ehrung. Ein großer Dank gilt der gesamten Jury, dem Interrogare Team sowie Christian Reuschenbach für die tolle Laudatio!
“Segmentierung gehört für mich persönlich neben dem Thema Conjoint-Analyse vielleicht mit zu den anspruchsvollsten Themen, die es in der Marktforschung gibt. […]
Insgesamt wird der Preisträger als analytisch führender, wissenschaftlicher und zugleich – das ist ja sehr wichtig, auch aus der betrieblichen Perspektive – umsetzungsstarker Anbieter bewertet.”Laudator Christian Reuschenbach im Rahmen der TOCii-Verleihung


Als Pharmaunternehmen richtig kommunizieren
Pharmaunternehmen wollen durch relevante Inhalte, saubere Kommunikation und persönliche Anschlussfähigkeit einen Mehrwert für Ärzte schaffen. Daten aus dem Touchpoint Tracker zeigen, welche Umsetzung die Zielgruppe positiv bewertet.
Modernes Markentracking sollte mehr leisten als KPI-Monitoring: Es muss sichtbar machen, warum Marken im entscheidenden Moment wirklich im Kopf präsent sind. Mehr dazu in diesem Artikel von Jens Krause.
Qupas sind quellenbasierte KI-Avatare, die Ihre Zielgruppe zum Sprechen bringen. Sie basieren auf realen Marktforschungsdaten und ermöglichen einen interaktiven Zugang zu Forschungsergebnissen.
Die Avatare repräsentieren reale Personas innerhalb einer Zielgruppe. Nutzerinnen und Nutzer können mit ihnen interagieren, Fragen stellen und einzelne Themenbereiche vertiefen. Die Antworten der Avatare stützen sich dabei auf qualitative und quantitative Forschungsdaten, die von realen Personen erhoben wurden.
Die Qupas wurden in Zusammenarbeit von Interrogare, als Experten für Marktforschung, und Ohja.ai, als Spezialist für KI- und Automationslösungen, entwickelt um Forschungsergebnisse in eine interaktive und leicht zugängliche Wissensquelle zu verwandeln.
Glückwünsche für die Innovationsschmiede: Ranga Yogeshwar gratuliert der Interrogare GmbH aus Bielefeld zu ihrem Erfolg bei TOP 100. Die Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit fand am Freitag, 27. Juni, in Mainz für alle Mittelständler statt, die am Jahresanfang mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet worden sind. Der Wissenschaftsjournalist begleitet den zum 32. Mal ausgetragenen Innovationswettbewerb als Mentor. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren beeindruckte Interrogare in der Größenklasse B (51 bis 200 Mitarbeiter in Deutschland) besonders in der Kategorie Innovative Prozesse und Organisation.
In dem anlässlich der Auszeichnung veröffentlichten TOP 100-Unternehmensporträt heißt es:
Wie passt eine dezentrale Organisation zur präzisen Welt der Marktforschung? Die Interrogare GmbH zeigt, wie es geht: Der Mittelständler fördert bewusst eine positive Unternehmenskultur und kurze Wege. Diese interne Flexibilität ermöglicht es dem über 80-köpfigen Team an den Standorten Bielefeld und Hamburg, schnell auf neue Ideen zu reagieren und so die Grundlage für maßgeschneiderte Lösungen und verwertbare Kundenerkenntnisse zu legen.
Diese Innovationskultur ist bei Interrogare bewusst gestaltet. Je nach Thema koordinieren die jeweiligen Teamleiter, das C-Level oder die Geschäftsführung neue Projekte, um operative wie strategische Sichtweisen zu verbinden. Regelmäßige Operationsmeetings dienen dem Austausch, in dem alle Bereiche informiert, vernetzt und eingebunden werden. Ideen können jederzeit unkompliziert eingebracht werden – ob persönlich, per Mail oder Kurznachricht. Statt auf formalisierte Prozesse setzt das Unternehmen auf schlanke Entscheidungswege und hohe Eigenverantwortung in den Teams, wodurch vielversprechende Ansätze zügig weiterverfolgt werden können.
KI-Einführung im Team organisiert
Ein Beispiel für diesen Innovationsprozess ist der Umgang mit künstlicher Intelligenz. Als die Relevanz von KI für die Branche deutlich wurde, informierte Interrogare frühzeitig alle Mitarbeiter. Daraufhin bildete sich ein bereichsübergreifendes Kernteam, das in mehreren Workshops – teils mit externen Experten – konkrete Anwendungsfelder identifizierte und priorisierte. Die Umsetzung erfolgt pragmatisch: Einerseits durch gezielte Anleitung zum internen Know-how-Aufbau, andererseits durch externe Unterstützung bei komplexen Aufgaben.
„Für uns bei Interrogare sind Innovation und Fortschritt selbstverständlich – sie gehören zu unserer DNA. Dennoch ist es etwas ganz Besonderes, dafür mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet zu werden. Diese Anerkennung bestärkt uns darin, weiterhin mutig neue Wege zu gehen und die Zukunft aktiv mitzugestalten“, erklärt CEO Peter Wiegelmann. Heute entwickelt ein festes KI-Team das Thema strategisch weiter und integriert aktiv Ideen aus dem gesamten Unternehmen.
Methodenkompetenz als Fundament
Diese Fähigkeit, neue Themen anzugehen, basiert auf der methodischen Expertise des Unternehmens. Interrogare deckt zentrale Forschungsbereiche wie Marke, Kommunikation, Produkt/Preis sowie Kunde ab und nutzt dafür etablierte wie neuere Ansätze. Dazu zählen Verfahren wie Conjoint-Analysen zur Entschlüsselung von Kaufentscheidungen oder spezifische Instrumente wie der „Emotional Branding Monitor“ zur Messung emotionaler Markenwahrnehmung. „In der Marktforschungsbranche stehen wir seit jeher für methodische Innovation.
Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun auch als Unternehmen in seiner Gesamtheit als innovativ ausgezeichnet werden. Dieser Award fühlt sich großartig an und ist eine besondere Auszeichnung, auf die wir sehr stolz sind“, sagt Stefanie Sonnenschein, Director Marketing & Communication. Im Zusammenspiel von Methodenwissen, flexibler Kultur und engagiertem Team schafft das Bielefelder Institut so die Grundlage für passgenaue Lösungen und verwertbare Erkenntnisse für seine Kunden.
Zum Porträt geht’s auch hier: www.top100.de/die-top-innovatoren
TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 27 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Das Magazin manager magazin begleitet den Unternehmensvergleich als Medienpartner, das Magazin „ZEIT für Unternehmer“ als Kooperationspartner. Mehr Infos und Anmeldung unter www.top100.de.
Erfolgreiche Marken zeichnen sich dadurch aus, dass sie in einer Kaufsituation schnell und direkt präsent sind und damit die Pole Position bei der Markenwahl haben. Um auf diese Position zu gelangen, muss eine Marke nicht nur als erstes und positiv assoziiert werden, sondern insbesondere auch in verschiedenen Kaufsituationen oder zu unterschiedlichen Anlässen. Der Siegeszug dieser evidenzbasierten Theorie ist seit Jahren ungebrochen und Basis etlicher Markenstrategien. Um Marken hier nun die richtigen Insights an die Hand zu geben, müssen die mentale Verfügbarkeit und sogenannte Category Entry Points verlässlich gemessen werden. Die Autoren dieser Theorie – Byron Sharp und Jenni Romaniuk vom Ehrenberg Bass Institute in Australien – gehen hierbei einen expliziten Weg.
Interrogare empfiehlt einen verbesserten impliziten Ansatz. Denn schließlich habe wir es hier mit hauptsächlich unterbewusst ablaufenden Prozessen zu tun, die explizit nicht valide gemessen werden können. Die Ergebnisse einer Eigenstudie offenbaren die Unterschiede der beiden Messmethoden und zeigen konkrete Empfehlungen. Diese wurden im Rahmen der Woche der Marktforschung von uns präsentiert. Einen Auszug unserer Präsentation zeigt das nachfolgende PDF.
Bei Interesse an der Aufzeichnung des Webinars, wenden Sie sich gerne an Walter Freese.
Bei einer expliziten Multiple-Choice-Abfrage von mentaler Verfügbarkeit und den Verwendungszwecken (Category Entry Points) einer Marke läuft man Gefahr, Framing- und Priming-Effekte zu aktivieren. Wir empfehlen daher, bei der Arbeit mit diesem Marken-KPI – beschrieben vom Ehrenberg-Bass Institute – die Reaktionszeitmessung zu nutzen und implizit vorzugehen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen Studienergebnisse und damit die Unterschiede zwischen expliziter und impliziter Messung.
Eine Markenstudie muss Insights für die Positionierung und damit die Kommunikation und Ausgestaltung einer Marke liefern. Die emotionalen Assoziationen, ergo das Emotional Branding, sind dabei der wesentliche Ansatzpunkt. Interrogare hat daher in einer Studie über 100 Marken aus mehr als 20 Produktkategorien mittels implizitem Verfahren untersucht. Walter Freese berichtet über die Vorgehensweise und die Ergebnisse.